Für die Ablenkung
ihrer Soldaten vom grausamen "Geschäft" des Krieges
haben Heereslenker wohl in jeder Epoche gesorgt. Jedoch erst die
Massenmedien des 20. Jahrhunderts - Schallplatte, Rundfunk und
Film - ermöglichten einen hohen propagandistischen Wirkungsgrad
der Truppenbetreuung: die zeitnahe Versorgung der Soldaten mit
aktuellen Informationen und Nachrichten aus der Heimat in Ton
und Bild. In diesem Zusammenhang sind die in den USA zwischen
1943 und 1948 entstanden "V-Discs" (V für Victory!)
als "Werkzeuge" eines kulturindustriell-militärischen
Komplexes zu bewerten. Sie sollten die Soldaten bei "Laune
halten", ihre Identifikation und Motivation gewährleisten
und so letztendlich der maximalen Ausbeutung menschlicher Resourcen
im Zuge einer effektiven Kriegsführung dienen ..... (mehr
und Quelle)
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