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Dame Nellie Melba, eigentlich Helen Porter Armstrong, geb. Mitchell, (* 19. Mai 1861 in Richmond bei Melbourne; † 23. Februar 1931 in Sydney) war eine australische Opernsängerin schottischer Quelle WickipediaHerkunft. Der Künstlername ist eine Anspielung auf ihre Geburtsstadt Melbourne.

Nach ersten Studien in ihrer Heimatstadt Melbourne holte sich Melba stimmlich den letzten Schliff bei Mathilde Marchesi in Paris. Am 13. Oktober 1887 debütierte Melba als Gilda in Verdis Rigoletto in Brüssel, nicht einmal ein halbes Jahr später dann als Lucia di Lammermoor am Royal Opera House Covent Garden in London, der eigentliche Beginn ihrer Weltkarriere. Nachdem sie zunächst noch Gastspiele u. a. in Paris und St. Petersburg gegeben hatte, beschränkte sie sich bald auf die drei bedeutenden Opernhäuser der Welt: Die Mailänder Scala, die Metropolitan Opera in New York und immer wieder Covent Garden, wo sie mehr als 20 Jahre lang die unumstrittene Königin war. Bis 1926 feierte sie weltweit sensationelle Erfolge als Koloratursopranistin mit einem außergewöhnlich großen Stimmumfang (b-f’’’), vor allem in Opernrollen von Giuseppe Verdi (der mit ihr noch selbst die Gilda, Aida und Desdemona einstudierte), Gioacchino Rossini (Rosina, Semiramide), Gaetano Donizetti (Lucia), Charles Gounod (Marguerite), Giacomo Puccini (Mimi), Ruggiero Leoncavallo (Nedda) und Richard Wagner (Elsa, Elisabeth). Zu ihrer Zeit galt sie als erste Primadonna der Welt. 1918 wurde Nellie Melba von der englischen Krone der Adelstitel Dame verliehen.

Pfirsich Melba [Bearbeiten]1892 bis 1893 wohnte Melba im Savoy Hotel in London. Nach einer Premiere der Oper Lohengrin im Jahre 1892 wurde von dem Küchenchef Auguste Escoffier ein besonderes Dessert kreiert: Ein enthäuteter Pfirsich und zwei Kugeln Vanilleeis, überzogen mit einem Himbeerschleier, stellen die Pose des mythischen Schwans aus dem 1. Akt dar. Dies gefiel der Künstlerin so gut, dass sie die Erlaubnis gab, das Gericht fortan Pfirsich Melba zu nennen. Auch der Toast Melba wurde nach ihr benannt. Quelle Wikipedia